MORO Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe

Das Modellvorhaben Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe baut auf den Erkenntnissen des Aktionsprogramms regionale Daseinsvorsorge auf. Ziel des Modellvorhabens ist es, in ausgewählten Regionen eine räum­lich-funktional ausgerichtete, ganzheitliche, auf künftige Entwicklungen fokussierte Regional­entwicklung zu stärken.

Dabei hat die Sicherung der Daseinsvorsorge unter dem Gesichts­punkt Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse eine besondere Bedeutung. Vorhandene Konzepte sollen in integrierte Entwicklungsstrategien eingebunden werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Berücksichtigung der langfristigen finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie die ab 2020 greifende Schuldenbremse u.a..

Das MORO-Forschungsfeld startete 2016 und fördert insgesamt 12 Modellvorhaben, die seit Mitte 2016 in drei Runden an den Start gegangen sind. Vorgesehen sind jeweils zwei Projektphasen mit je zwei Jahren Laufzeit; in der zweiten Projektphase sollen insbesondere konkrete Umsetzungsprojekte erprobt werden. Die Modellvorhaben werden von einer Forschungsassistenz und einer finanzwissenschaftlichen Begleitforschung unterstützt.

Hessen ist mit dem Landkreis Bergstraße bei dem Modellvorhaben vertreten. Der Landkreis Bergstraße wurde in der dritten Runde ausgewählt und startete Anfang 2017 mit der Erarbeitung einer interaktiven Kreisentwicklungsstrategie „Vision Bergstraße“. Im Rahmen des Modellprojektes wird u.a. ein onlinegestützter Dialog­raum im Internet aufgebaut, um den Austausch unterschiedlicher Ak­teure und der Bürger zu fördern und diese in die Kreisentwicklung aber auch bei kurzfristigen Entwicklungen mit einzubezie­hen.

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