Interreg VB Nordwesteuropa

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Geografischer Bereich: Interreg Nordwesteuropa 2014-2020

Geografischer Geltungsbereich

Der Kooperationsraum Nordwesteuropa umfasst Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, die Schweiz sowie Teile von Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. In Deutschland sind Baden-Württemberg, Teile Bayerns (Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie Schwaben) Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland beteiligt

Voraussetzungen und Hinweise zur Antragstellung

In Nordwesteuropa finden sich mindestens drei Partner aus mindestens drei Mitgliedstaaten (davon zwei Partner mit Sitz im Programmraum) in einem Projekt zusammen. Die Projekte dauern im Durchschnitt dreieinhalb Jahre. Ein ,Lead Partner' übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.

Förderfähige Partner in Nordwesteuropa können z. B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)
  • (Öffentliche) Dienstleister
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Kammern, Vereine und Verbände
  • Organisationen der Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Im Rahmen des Programms Interreg VB Nordwesteuropa werden die förderfähigen Projektaktivitäten vom EFRE bis zu 60% kofinanziert.

Ausführliche Informationen zum Programm und zum Antrags- und Auswahlverfahren finden Sie auf der Internetseite:  www.nweurope.eu

Calls

Die so genannten ,Calls' sind Zeiträume, in denen Projektanträge (project proposals) eingereicht werden können. Zur Vorbereitung der Calls werden von dem Programm Veranstaltungen für mögliche Projektpartner durchgeführt. Die Veranstaltung für den dritten Call fand in Frankfurt gemeinsam mit Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson statt. Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Der dritte Call war bis zum 27. Mai 2016 geöffnet.

Der 4. Projektaufruf wurde am 19. November 2016 mit 50 eingereichten Step1-Anträgen geschlossen. Aufteilung der eingereichten Projektideen nach Schwerpunkten: Schwerpunkt 1 Innovation mit 29 Projektideen, Schwerpunkt 2 CO2-Reduktion mit 13 Projektideen und Schwerpunkt 3 Ressourcen- und Materialeffizienz mit 8 Projektideen.

Mitte März 2017 tagte das Monitoring Committee des Nordwesteuropaprogramms und entschied, dass 18 dieser Interessensbekundungen eingeladen werden, einen Vollantrag einzureichen. Hierunter befinden sich zwei deutsche Lead Partner Projekte sowie 20 weitere deutsche Partner.

Der fünfte Call war bis zum 24. Mai 2017 geöffnet. 45 Projektanträge wurden zur ersten Antragsstufe  eingereicht. 

Aufteilung der eingereichten Projektideen nach Schwerpunkten: Schwerpunkt 1 Innovation mit 26 Projektideen, Schwerpunkt 2 CO2-Reduktion mit 15 Projektideen und Schwerpunkt 3 Ressourcen- und Materialeffizienz mit 4 Projektideen

Deutschland ist federführend an fünf Anträgen der Priorität 1 beteiligt. Das Monitoring Committee wird auf seiner Sitzung am 19.-20. September 2017 darüber entscheiden, welche Projekte zur Einreichung eines Vollantrags zugelassen werden.

Der sechste Call wird vom 16. Oktober bis 17. November geöffnet.

Nähere Informationen unter Aktuelles in diesem Portal.

Seit Beginn der neuen Förderperiode in 2014 wurden 24 Projekte genehmigt (7 in Innovation, 10 in CO2-Reduktion und 7 in Ressourcen- und Materialeffizienz). 32 Projektanträge befinden sich aktuell in der Ausarbeitungsphase zu einem Vollantrag.

Das Programm hat 86 Millionen Euro bereits an Projekte vergeben (23% des Programmbudgets). Damit stehen noch 286 Millionen Euro für neue Projekte zur Verfügung.

Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit

Mit dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit fördert das  Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Interreg-Projekte mit thematischen Schwerpunkten von besonderem Bundesinteresse, die einen Beitrag zur nachhaltigen Raumentwicklung leisten.

Grundsätzlich sind drei Kategorien der Förderung im Bundesprogramm vorgesehen:

  • die Förderung der Antragserstellung,
  • die Beteiligung an der Kofinanzierung der EU-Mittel und
  • die Finanzierung eines zusätzlichen Projektbausteins.

Letzter Stichtag für die Einreichung von Anträgen für das Bundesprogramm war Freitag, 04. August 2017.

Weitere Informationen, aktuelle Termine zur Einreichung von Anträgen und Kontakte zur Beantragung der Förderung finden Sie hier.

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