Interreg VB Nordwesteuropa

Geografischer Geltungsbereich

Der Kooperationsraum Nordwesteuropa umfasst Großbritannien, Irland, Belgien, Luxemburg, die Schweiz sowie Teile von Frankreich, den Niederlanden und Deutschland. In Deutschland sind Baden-Württemberg, Teile Bayerns (Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie Schwaben) Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland beteiligt

Voraussetzungen und Hinweise zur Antragstellung

In Nordwesteuropa finden sich mindestens drei Partner aus mindestens drei Mitgliedstaaten (davon zwei Partner mit Sitz im Programmraum) in einem Projekt zusammen. Die Projekte dauern im Durchschnitt dreieinhalb Jahre. Ein "Lead Partner" übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.

Förderfähige Partner in Nordwesteuropa können z. B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)
  • (Öffentliche) Dienstleister
  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Kammern, Vereine und Verbände
  • Organisationen der Wirtschaftsförderung
  • Unternehmen
  • Nichtregierungsorganisationen

Im Rahmen des Programms Interreg VB Nordwesteuropa werden die förderfähigen Projektaktivitäten vom EFRE bis zu 60% kofinanziert.

Ausführliche Informationen zum Programm und zum Antrags- und Auswahlverfahren finden Sie auf der Internetseite:  www.nweurope.eu

Calls

Die so genannten „Calls“ sind Zeiträume, in denen Projektanträge (project proposals) eingereicht werden können. Zur Vorbereitung der Calls werden von dem Programm Veranstaltungen für mögliche Projektpartner durchgeführt. Die Veranstaltung für den dritten Call fand in Frankfurt gemeinsam mit Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson statt. Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Der dritte Call war bis zum 27. Mai geöffnet.

Der 4. Projektaufruf wurde am 19. November 2016 mit 50 eingereichten Step1-Anträgen geschlossen. Aufteilung der eingereichten Projektideen nach Schwerpunkten: Schwerpunkt 1 Innovation mit 29 Projektideen, Schwerpunkt 2 CO2-Reduktion mit 13 Projektideen und Schwerpunkt 3 Ressourcen- und Materialeffizienz mit 8 Projektideen.

Momentan werden die Anträge vom Joint Secretariat in Lille bewertet. Die Entscheidung über die Zulassung für einen Step2-Antrag wird Mitte März 2017 von den Vertretern der beteiligten Mitgliedstaaten im Rahmen des Monitoring Committees getroffen.

Der fünfte Call wird vom 18. April bis zum 24. Mai 2017 geöffnet. Eine internationale Informationsveranstaltung dazu findet am 28. März in Luxemburg statt.
Der sechste Call wird voraussichtlich von Mitte Oktober bis Mitte November geöffnet.

Nähere Informationen unter www.nweurope.eu.

Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit

Mit dem Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit fördert das  Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Interreg-Projekte mit thematischen Schwerpunkten von besonderem Bundesinteresse, die einen Beitrag zur nachhaltigen Raumentwicklung leisten.

Grundsätzlich sind drei Kategorien der Förderung im Bundesprogramm vorgesehen:

  • die Förderung der Antragserstellung,
  • die Beteiligung an der Kofinanzierung der EU-Mittel und
  • die Finanzierung eines zusätzlichen Projektbausteins.

Weitere Informationen, aktuelle Termine zur Einreichung von Anträgen und Kontakte zur Beantragung der Förderung finden Sie hier.

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